Distler Thomas
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„mit ätherisch
betörender Stimme,
meisterhaften Koloraturen und mit
einem schauspielerischen Talent, dass der Zuschauer
vergisst, auf
das Schriftband mit der Übersetzung zu
achten.“ (Teseo, Klagenfurt)
Der österreichische
Countertenor Thomas Diestler wurde in Graz geboren
und erhielt seine Ausbildung an den Musikhochschulen Graz
und Wien. Er war Preisträger mehrerer Stipendien welche ihn
u.a. Masterclasses an der Neue Opernschule Zürich (NOZ) und
dem American Institute for Musical Studies (AIMS)
ermöglichten wo er u.a. auch als Preisträger des
Meistersinger-Wettbewerbes hervorging.
1999 gab er sein
Bühnendebüt bei der Münchner Biennale als Aziz-Ulysse
in Babette Koblenz Oper (Recherche) in einer vielbeachteten
Inszenierung von Gottfried Pilz.
Nachfolgende Engagements
führten ihn u.a. nach Innsbruck, Klagenfurt, Berlin, Händel
Festspiele Halle, Schwetzinger Festspiele, Festspiele
Sancussi Potsdam, Nürnberg, Passau, ans Aalto Theater Essen
und die Münchner Staatsoper.
Er verkörperte dabei
außer barocken Partien (Vivaldi „Orlando furioso“)
u.a. auch Offenbachs Pluto (Orpheus in der
Unterwelt), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus),
Oberon (Brittens „A Midsummer Night´s Dream“)
Mde de Champigny in Nino Rotas (Der Florentiner
Strohhut) oder zu Edgar in Reimanns (Lear).
Seine besondere Liebe
gilt aber den Händelschen Opern, so sang er
Händel-Charaktere wie den
Arsace (Partenope) , Arcane (Teseo),
Polinesso (Ariodante), Tolemeo und
nächste Saison auch Caesar (Giulio Cesare),
Amadigi (Amadigi di Gaula), Unulfo (Rodelinda)
und Ottone (Ottone).
Europaweite Konzerttätigkeit, Tourneen, Rundfunkaufzeichnungen sowie CD- und DVD-Produktionen u.a. mit der Berliner Lauttencompagney (u.a. Teseo DVD) runden das Schaffen des Künstlers ab.
