Martin Luca
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Der Tenor Luca Martin studierte
zunächst Violine und Komposition am Konservatorium seiner Heimatstadt
Basel. Das anschließende Gesangsstudium führte ihn nach Bologna zu dem
italienischen Tenor Gianni Raimondi und an die Musikhochschule Köln, zu
der Sopranistin Prof. Monica Pick-Hieronimi.
1993 war Luca Martin Finalist im Internationalen Gesangswettbewerb
„Neue Stimmen“ der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Sein Debüt als
Opernsänger erfolgte 1994 an der Oper der Stadt Köln, in Verdis Oper
„Macbeth“.
Luca Martin gehörte ab 1995 mehrere Jahre dem Ensemble des Theater
Bielefeld an, wo er sich wichtige Partien seines Fachs (u.a. Tamino, Idomeneo, Hoffmann, Faust, Don
José, Pelléas, Duca di Mantova, Alfredo, Erik, Walther von Stolzing,
Lenski),
aber auch Unbekanntes wie den Johannes in einer szenischen Umsetzung
des Oratoriums „Das Buch mit sieben Siegeln“ von Franz Schmidt, welches
er 2007 in der Philharmonie Köln mit grossem Erfolg sang, erarbeitete.
Zahlreiche Rundfunkaufnahmen- und Fernsehproduktionen (WDR,
Deutschlandradio, Schweizer Fernsehen/SF 1) dokumentieren seine
sängerische Tätigkeit.
Gastauftritte führten ihn an die Deutsche Oper am Rhein
(Düsseldorf/Duisburg), die Oper der Stadt Köln, das Nationaltheater
Mannheim, die Staatstheater Oldenburg und Mainz, an die Theater
Dortmund und Würzburg, sowie an das Konzerthaus in Wien und die
Philharmonie Köln. Als Konzert- und Liedsänger trat er in zahlreichen
Städten auf, u.a. in Basel, Strasbourg, Budapest, Wien, Köln, Hamburg
und Kanada.
Luca Martin sang unter der Leitung von Michelangelo Veltri, James
Conlon, Philippe Auguin, John Fiore, Francesco Corti, Kevin Rhodes,
Jonathan Seers, Peter Kuhn, Martin Fischer-Dieskau und Claus Peter Flor.
2010 sang Luca Martin am Theater Bielefeld die Titelpartie in der Oper
„Der König Kandaules“ von Alexander Zemlinsky.
2011 singt Luca Martin am
Staatstheater Kassel den Sergej
in Lady Macbeth von Mzensk von Dimitri Schostakowitsch.
