Schulz Mathias
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Mathias Schulz wurde in
Berlin geboren.
Nach seinem Abitur
studierte er in Berlin Gesang bei Frau Kammersängerin Maria
Corelli. Erste Konzertverpflichtungen führten ihn bereits
während seiner Studienzeit in das gesamte deutsche
Bundesgebiet. Liederabende in Berlin und Hannover (u.a.
Schumanns Dichterliebe) schlossen sich an.
Sein erstes
Theaterfestengagement hatte er am Stadttheater St.Gallen
/Schweiz. An das Deutsche Nationaltheater Weimar war er
anschließend für den Zeitraum von drei Jahren verpflichtet.
Hier sang er bereits Partien wie Tamino/Die
Zauberflöte, Matteo/Arabella,
Duca/Rigoletto. Besonders aber blieb er als Hoffmann
in der Inszenierung von Peer Boysen in Erinnerung.
Seit der Spielzeit
1997/98 ist Mathias Schulz als freischaffender Künstler
tätig.
Das Staatstheater am
Gärtnerplatz München engagierte ihn für die Partien Don
Jose/ Carmen und Achille/ Iphigenie in Aulis.
Prof. August Everding verpflichtete Mathias Schulz an das
Münchner Prinzregententheater für die Partie des Flamand/Capriccio
(letzte Regiearbeit von Prof. Everding). Am Tiroler
Landestheater Innsbruck übernahm er die Partie des Max in
Kreneks „Jonny spielt auf“. Auf Grund des großen
Erfolges verpflichtete ihn die Intendantin Frau
Kammersängerin Brigitte Fassbaender für Lehars Land des
Lächelns unter ihrer Regie. Ein weiteres Mal sang er am
Tiroler Landestheater die Partie des Claudio im
Wagners Frühwerk „Das Liebesverbot“.
In Anwesenheit des
Komponisten Philip Glass übernahm er die Partie des
Heurtebise in der europäischen Erstaufführung seiner
Oper Orphee.
Das Staatstheater
Braunschweig engagierte Mathias Schulz in Folge für die
Open-Air Produktionen Carmen (Don Jose), Cavalleria
Rusticana (Turriddu) und Tosca (Cavaradossi).
An der Oper Köln
übernahm er die Partie des Max/Jonny spielt auf. Mit
dieser Partie verband ihn ein Coververtrag mit der Wiener
Staatsoper. Ein weiteres Mal sang er die Partie am
Pfalztheater Kaiserslautern.
Am Landestheater
Magdeburg sang Mathias Schulz erstmals in einer Inszenierung
von Lutz Hochstraate die Partie des Otello. Als Folge
wurde er vom Ulmer Theater ebenfalls für Verdis Otello
verpflichtet. Diese Partie sang er auch am Theater Aachen
und an den Landesbühnen Sachsen, hier in deutscher Sprache.
In Schweden gab er sein
Skandinaviendebüt mit Verdis Don Carlo.
In Italien debütierte
er am Massimo Teatro Bellini in Catania mit Wagners Froh/
Das Rheingold. In Ungarn sang er in einer konzertanten
Aufführung Florestan in Beethovens Fidelio. In
Luxemburg war er als Duca/ Rigoletto engagiert. Am
Nationaltheater Maribor/ Slowenien konnte man ihn in der
Parite des Foresto- Attila von Verdi erleben. Am
Staatstheater Kassel debütierte er als Bacchus in Ariadne
auf Naxos. In Kassel war er bereits zu den
Jahreswechselkonzerten 2005/2006 und 2006/2007 in
Beethovens 9.Sinfonie zu hören.
Konzertverpflichtungen
führten den Sänger u.a. an die Berliner Philharmonie, an das
Berliner Konzerthaus, an das Gewandhaus Leipzig, die
Tonhalle Zürich, die Basilika Weingarten, in die Schweiz,
nach Frankreich, Spanien, Philhamonie Bukarest/Rumänien, in
die Ukraine und in die U.S.A (u.a. Verdi-Requiem,
IX.Sinfonie, Missa Solemnis von Beethoven, Dvoraks Stabat
Mater). Er arbeitete u.a. mit George Alexander Albrecht,
Marc Albrecht, Roberto Paternostro, Gabriel Feltz, Horia
Andreescu, Ulf Schirmer. Mit Lothar Zagrosek erarbeitete er
die Mediterranean Songs von Berthold Goldschmidt.
Beim Bundeswettbewerb
Gesang wurde er mit dem Robert Stolz Preis ausgezeichnet.
Kammersänger Lucianno
Pavarotti lud Mathias Schulz persönlich nach der
europäischen Endausscheidung seines Internationalen
Gesangswettbewerbs in Modena/ Italien nach Philadelphia in
die U.S.A zur Finalteilnahme ein.
Erstmals sang er an
einem Abend die Partien des Turriddu/ Cavalleria
Rusticana und Canio/ I Pagliacci. In Ankara/
Türkei sang er auf Einladung des Deutschen Botschafters im
März 2007 anlässlich der 50. Jahrfeier der Unterzeichnung
der römischen Verträge (EU-Gründung) in der 9.Sinfonie von
Beethoven.
Im Mai 2007 debütierte
er mit sensationellem Erfolg gefeiert von Publikum und
Presse gleichermaßen als Tristan am Bremer Theater in
Wagners Tristan und Isolde. Den Tristan sang er wiederum bei
den Schlosskonzerten Neuschwanstein im September 2007. Im
Dezember 2007 debütierte er an der Wiener Volksoper als
Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen. Im April 2008
debütierte als Aubry in einer Neuproduktion von Marschners
„Der Vampyr“ am Mainfrankentheater Würzburg.
Im Februar 2008 in der Philharmonie Budapest unter der
Stabführung von Zoltan Kocsis und im April 2008 anlässlich
des 30jährigen Bestehens der Düsseldorfer Tonhalle unter
John Fiore sang er die Tenorpartie von Malers
8.Sinfonie/Sinfonie der Tausend. Im Juni 2008 sang er erneut
mit großem Erfolg die Partie des Tristan am Theater
Bielefeld, wo der Neue Merker Wien, Mathias Schulz, eine
hervorragende Leistung attestierte. Die Partie des
Bacchus/Ariadne auf Naxos sang er ebenfalls im Juni 2008
am Nationaltheater Bratislava. Im Oktober 2008 debütierte er
an der Ungarischen Staatsoper Budapest als Florestan/Fidelio
alternierend mit Kammersänger Thomas Moser.
Repertory
| Composer | Work | Role |
| Beethoven | Fidelio | Florestan |
| Berg | Wozzeck | Andres |
| Bizet | Carmen | Don Jose |
| Britten | Ein Sommernachtstraum | Lysander |
| Donizetti | Roberto Devereux | Lord Cecil |
| Gluck | Iphigenie in Aulis | Achille |
| Gounod | Margarethe | Faust |
| Korngold | Die tote Stadt | Paul |
| Krenek | Jonny spielt auf | Max |
| Lortzing | Zar und Zimmermann | Chateauneuf |
| Leoncavallo | I Pagliacci | Canio |
| Marschner | Der Vampyr | Aubry |
| Mascagni | Cavalleria Rusticana | Turiddu |
| Mozart | Don Giovanni | Don Ottavio |
| Entführung aus dem Serail | Belmonte | |
| Idomeneo | Idomeneo | |
| Die Zauberflöte | Tamino | |
| Offenbach | Hoffmann´s Erzählungen | Hoffmann |
| Puccini | La Boheme | Rodolfo |
| Tosca | Cavaradossi | |
| Schönberg | von heute auf morgen | der Sänger |
| Richard Strauss | Arabella | Matteo |
| Capriccio | Flamand | |
| Elektra | Junger Diener | |
| Ariadne auf Naxos | Bacchus | |
| Tschaikowski | Eugen Onegin | Lensky |
| Pique Dame | Tschekalinsky | |
| Verdi | Don Carlo | Don Carlo |
| Otello | Otello | |
| La forza del destino | Alvaro | |
| La Traviata | Alfredo | |
| Rigoletto | Duca | |
| Macbeth | Malcolm | |
| Wagner | Tristan und Isolde | Tristan |
| Das Rheingold | Froh | |
| Parsifal | 1.Gralsritter | |
| Der fliegende Holländer | Erik | |
| studiert | Tannhäuser | Tannhäuser |
| Weber | Oberon | Oberon |
| Operettenrepertoire | ||
| Benatzky | Das weiße Rössl | Dr. Siedler |
| Lehar | Land des Lächelns | Sou Chong |
| Der Graf von Luxemburg | René | |
| Die lustige Witwe | Camille | |
| Der Zarewitsch | Zarewitsch | |
| Johann Strauß | Die Fledermaus | Alfred |
| Konzertrepertoire | ||
| Beethoven | Missa Solemnis | |
| IX. Sinfonie | ||
| Bartok | Cantata Profana | |
| Mendelssohn-Bartholdy | Elias | |
| Mozart | Requiem | |
| Krönungsmesse | ||
| Messe in D-Dur |
